Ortstermin mit der Presse zum Haus Schinkelstraße 38
Zum Termin DIE 28. Mai 2024 um 16:30 und Presseartikeln siehe hier.
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Schriftwechsel hier.
Bilder / Pläne zur Lage des Hauses Schinkelstraße 38
Das erstmals auf dem Stadtplan 1927 des Historischen Portals eingezeichnete – nach anderen Angaben im Jahr 1925 erbaute – Haus Schinkelstraße 38 steht nahe der Kreuzung Moltke- / Schinkelstraße im mittleren Teil des Moltkeviertels an der südlichen Grenze des Stadtteils Essen-Südostviertel, erbaut von dem Architekt Lange. Die gegenüberliegende Seite der Schinkelstraße – und auch der Bereich südlich der Moltkestraße – liegen im Stadtteil Huttrop. Zur Abgrenzung der Stadtteile siehe u.a. hier (Bild ggf. vergrößern). Beide Stadtteile gehören zum Stadtbezirk I.
Für den größten Teil des Moltkeviertels – auch für den Bereich um das Haus Schinkelstraße 38 – existiert eine Erhaltungssatzung aus 1983; siehe u.a. hier. Für die Satzung und ergänzende Unterlagen, mit dem Vermerk „Herausgeberin Stadt Essen, Amt für Stadtplanung und Bauordnung / September 2022„ im Internet-Angebot der Stadt Essen veröffentlicht (am 21. August 2022 als pdf erstellt) siehe hier (oder hier). Besonders hinzuweisen ist u.a. auf den Absatz „9. Schlussfolgerung“ auf Seite 10 der Anlage 2 (Seite 15 des pdf).
Das LVR Amt für Denkmalpflege im Rheinland hat mit Schreiben vom 7. August 2024 das Gebäude Schinkelstraße 38 als „besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ eingestuft; siehe hier.
Das Gebäude Schinkelstraße 38 und das benachbarte ehemalige LZB-/ Bundesbank-Gebäude an der Moltkestraße 31 stehen beide auf dem Flurstück Nr. 137; siehe Katasterkarte (abgerufen 30. Mai 2024) hier.
Über den Verkauf des Bundesbank-Gebäudes berichtete die Presse in 2023; siehe hier. In der Bezirksvertretung BV1 war 2022 hinsichtlich des Sachstands nachgefragt worden; siehe hier.
Weiteres in dem WAZ/NRZ-Artikel vom 5. Juni 2024 hier (der in Folge des Ortstermins am 28. Mai 2024 erschienen ist).
Weitere Erläuterungen auch hier
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Nachfolgendes Bild vermutlich aus dem Anfang der 1980er-Jahre mit Blick über den nördlichen Teil des Moltkeviertels: vom Beginn der Ruhrallee nach Süden. Rechts Moltkeplatz, rechts unten die Skulpturenwiese. Oben Mitte/links: Berufskolleg. Aufnahme vermutlich aus dem Anfang der 1980er-Jahre vor dem Abriss der Gebäudegruppe der Fa. Koppers in der Bildmitte. Danach – und nach dem Abriss auch des linken Teils des alten Koppers-Gebäudes an der Moltkestraße 29‒31 mit dessen Verkleinerung – entstanden dort der Neubau der LZB- (später Bundesbank-) Filiale Moltkestraße 31‒33 und die Wohngebäude Moltkeplatz 25‒55. Vergleiche dazu auch das obige Luftbild aus 2009 (= Ausschnitt eines größeren Bildes hier) und die DGK5-Grundkarten (aus dem Historischen Portal Essen) weiter unten..

Nachfolgende Bilder ‒ von links nach rechts ‒ vom Abschluss des Koppers-Gebäudes über das LZB-/ Bundesbank-Gebäude bis zum Haus Schinkelstraße 38. Blickrichtung vom Robert-Schmidt-Berufskolleg aus nach Norden. Aufnahmen 2008.
Weitere Luftbilder (darunter auch das obige aus den 1980er-Jahren) hier.
Luftbild aus 2016 aus dem Historischen Portal hier.
Google Maps Luftbild hier.
DGK5-Karten zum Ablauf der Bebauung ab 1957
Für einen Kartenausschnitt aus 1932 mit damaligen Flurgrenzen usw. siehe hier (ggf. stark vergrößern).
DGK5-Grundkarten (aus 1957‒2015) aus dem Historischen Portal Stadt Essen.
Scrollen Sie durch die Jahre nach rechts / links. Zur größeren Anzeige eines Bildes (auch zum Herunterladen usw.) klicken Sie auf das Jahr der Karte weiter unten.
Zur größeren Anzeige eines Bildes klicken Sie auf das Jahr der Karte:
Karten >>
1957 … 1960 … 1979 … 1986 … 1999 … 2015
Katasterkarten
Aktuelle Katasterkarte (aus dem Geoportal Essen hier abgerufen am 03. August 2024) hier.
Ausgemessene Strecken: Die Länge der ausgemessenen blauen Linie zwischen den beiden grünen Markierungen ist jeweils oben rechts angegeben: (1) hier, (2) hier, (3) hier, (4) hier, (5) hier, (6) hier, (7) hier, (8) hier und (9) hier.
Ausgemessene Flächen jeweils dunkel hinterlegt: (F1) hier, (F2) hier, (F3) hier, (F4) hier und (F5) hier.
Luftbild aus 2016 aus dem Historischen Portal hier.
Häuserfront sukzessive zurückversetzt
Die DGK5-Grundkarten des Geoportal Essen zeigen, dass die Häuserfront auf der westlichen (= linken) Seite der Schinkelstraße bei Blickrichtung von Süden (= von der Moltkestraße aus) Richtung Semperstraße und Ruhrallee im Norden sukzessive zurückversetzt ist. Die Stadtplanung unter Robert Schmidt hat Anfang des 20. Jahrhunderts diesen Kunstgriff eingesetzt, um das perspektivische Zusammenlaufen der Fluchtlinien in der Ferne zu kompensieren und die Straße auch in der Ferne so breit wie in der Nähe erscheinen zu lassen.
Das Haus Schinkelstraße 38 ist der südliche Ankerpunkt dieser baukünstlerisch anspruchsvollen gestalterischen Maßnahme.
Zitat dazu aus dem Buch Berger Bergmann und Peter Brdenk (Hg.): Das Moltkeviertel in Essen ‒ Die etwas andere Gartenstadt, Essen 2023 (siehe hier), dortige S. 17: „Bemerkenswert und bis heute erkennbar ist ein solcher Kunstgriff … an der Schinkelstraße in Blickrichtung zur Ruhrallee: Mit größer werdender Bemessung der Vorgärten längs der Straße wird optisch die Illusion von Nähe erzeugt. First- und Traufkantenhöhen folgen hier … einer differenzierten, baukünstlerisch anspruchsvollen Vorgabe.“
Informationen über das Moltkeviertel u.a. hier.
Alle Beiträge dieser Website zur Schinkelstraße 38 hier.









